Bernsteinzimmersuche im Erzgebirge

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Bücher zu Pro und Contra der Existenz des Bernsteinzimmers in Deutschland


Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 7. April 2009
© Goldman Morgenstern & Partners Consulting LLC

Bernsteinzimmer: Nazis versteckten es an der Ostsee

Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 5. April 2008
© Leipziger Volkszeitung

Wettlauf ums Bernsteinzimmer

Quelle: Neue Zürcher Zeitung am 8. März 2008

Jagd auf das Bernsteinzimmer

Quelle: Leipziger Volkszeitung im Februar/März 2008
© Leipziger Volkszeitung

Schatzsuche mit Bagger in Deutschneudorf

neues Schatzfieber ausgelöst


Achtes Weltwunder in Wermsdorf?

Heiße Spur des Bernsteinzimmers führt auf Schloss Hubertusburg


Dezember 2004: Serie im ZDF - u.a. Bernsteinzimmer

Bücher zu Pro und Contra der Existenz des Bernsteinzimmers in Deutschland


Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 25. Mai 2007

Bernsteinzimmer

Neue Spekulationen im Erzgebirge

Hartenstein (ddp). Neue Hinweise zum Verbleib des legendären Bernsteinzimmers sorgen im Erzgebirge für Aufregung. Wie die in Chemnitz erscheinende Freie Presse gestern berichtete, soll das im Zweiten Weltkrieg verschollene Zimmer möglicherweise in einem mittelalterlichen Bergwerk im Poppenwald bei Hartenstein im Landkreis Aue-Schwarzenberg versteckt sein. Die Nichte des ehemaligen NS-Gauleiters von Sachsen, Hilde Z., sagte der Zeitung, sie könne sich an einen großen unterirdischen Raum erinnern, in dem sich gegen Kriegsende Holzkisten stapelten. Die Familie ihres Onkels habe auch private Wertgegenstände in dem Stollen untergebracht, sagte die 88-jährige Frau der Zeitung.

Der Bernsteinzimmer-Sucher Dietmar Reimann aus Leipzig hält die Aussagen der Frau laut Zeitung für glaubhaft. So sei beispielsweise NS-Gauleiter Martin Mutschmann der Schwager von Albert Popp, der als Leiter des NS-Fliegerkorps Sachsen als einer der damals Verantwortlichen für die Rettung des Bernsteinzimmers gelte. In dem Schacht im Poppenwald soll zudem ein Teil des Hohenzollernschatzes liegen.

Zugang zu dem Stollen hat Reimann laut Zeitung bislang nicht: Es gibt keinen Eingang, und auf dem Bergwerk steht heute ein Wasserbehälter der Wismut, die aber von einem Abriss bislang nichts wissen will. Von einem alten Bergwerk auf dem Gelände sei dem Unternehmen zudem nichts bekannt. Das Bernsteinzimmer war ein Geschenk des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Großen im Jahr 1716. Während des Zweiten Weltkriegs ist es verschollen gegangen.


Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 5. April 2007

© LVZ-Online vom: Dienstag, 5. April 2007

Bernsteinzimmer

Jagd mit Wünschelrute

Deutschneudorf (dpa). Mit Wünschelrutengängern hat der Bürgermeister von Deutschneudorf (Mittlerer Erzgebirgskreis), Hans-Peter Haustein (FDP), gestern nach dem legendären Bernsteinzimmer gesucht. Dem Politiker zufolge wurden dabei unter dem Ort an der deutsch-tschechischen Grenze zwei Hohlräume aufgespürt. Jetzt will Haustein beim Oberbergamt Freiberg den Antrag stellen, die Gänge freizulegen. Er ist seit Jahren davon überzeugt, dass die verschollene Kostbarkeit in den weit verzweigten Bergwerksstollen des Erzgebirges liegt. Bislang verliefen aber alle Suchaktionen erfolglos.
„Die Hinweise häufen sich, dass das Bernsteinzimmer am Ende des Zweiten Weltkrieges bei uns versteckt wurde“, sagt Haustein. Nach Ansicht von Haustein wurde das Bernsteinzimmer 1944 per Bahn und schwer bewacht in die Region gebracht. Das Bernsteinzimmer war ein Geschenk des Preußischen Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Großen.


Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 17. Dezember 2006

© LVZ-Online vom: Dienstag, 17. Dezember 2006

Erneute Suche nach Bernsteinzimmer

Deutschneudorf (dpa). Das legendäre und seit dem Zweiten Weltkrieg verschollene Bernsteinzimmer wird seit gestern wieder in Sachsen gesucht. Der Bürgermeister von Deutschneudorf (Mittlerer Erzgebirgskreis), Hans-Peter Haustein (FDP), der die Kostbarkeiten in seiner Heimatregion vermutet, ließ in der Nähe einer Bahnlinie an der deutsch-tschechischen Grenze eine Mauer öffnen. Anrufe und anonyme Briefe hätten seine Auffassung bestärkt, dass der Schatz im 7,4 Quadratkilometer großen ehemaligen Bergwerk des Ortes zu finden ist.


Quelle: http://www.mdr.de/nachrichten/meldungen/3631748.html

MDR 1 RADIO SACHSEN; zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2006 | 05:49

Erzgebirge: Die Suche nach dem Bernsteinzimmer geht weiter

Die Suche nach dem Bernsteinzimmer soll im Erzgebirge weitergehen. Der Bürgermeister von Deutschneudorf, Heinz Peter Haustein, sagte dem MDR SACHSENSPIEGEL EXTRA, ein Verleger aus Russland wolle die Suchaktion finanzieren. Im Gegenzug verlange er Anteile an dem Schatz, sollte er gefunden werden. Dem Sachsenspiegel zufolge prüfen sächsische Behörden, ob eine solche Regelung nach deutschem Recht zulässig ist. Seit Ende der 90er Jahre wird in Deutschneudorf nach dem Bernsteinzimmer gesucht.


Leipziger Volkszeitung vom 13. Mai 2003

Das Bernsteinzimmer ist fertig: Alte Pracht in neuem Glanz


Freie Presse Online vom 8. März 2002

Deutschneudorf: Schatzsucher Gaensel sagt, ich bin jetzt ein Deutschneudorfer


Leipziger Volkszeitung vom 25. Februar 2002

Bernsteinzimmer und Hohenzollernschatz auf der Spur

Leipziger Privatdetektiv vermutet Versteck im Poppenwald im Erzgebirge / Suchbegeisterung aus Lokalpatriotismus


Schatzsuche im Erzgebirge (bei Freie Presse Online)


Leipziger Volkszeitung vom 27. November 2000

Zähe Suche nach Bernsteinzimmer


Leipziger Volkszeitung vom 7. November 2000

Jagd auf Bernsteinzimmer blieb im Geröll stecken
Arbeiten im deutsch-böhmischen Grenzgebiet mussten schon nach einer halben Stunde abgebrochen werden


Leipziger Volkszeitung vom 20. Oktober 2000

Gerüchte und Geheimnisse:
Im deutsch-tschechischen Grenzgebiet graben wieder Schatzsucher
Bernsteinzimmer und kein Ende


Leipziger Volkszeitung vom 27. März 1999

Die Bürger von Deutschneudorf und Katharinenberg sind sich einig:
"Das Bernsteinzimmer? Das liegt hier. Mit Sicherheit"

Deutschneudorf / Hora Sv.Kateriny.
Wenn man Heinz-Peter Haustein glaubt, ist alles eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Haustein ist Bürgermeister von Deutschneudorf. Das liegt in einem erzgebirgischen Tälchen noch hinter dem Schwibbogenstädtchen Seiffen. Haustein ist Elektroingenieur, ein freundlicher Mann. Gerade hat der 44jährige bei der Bürgermeisterwahl unter acht Kandidaten 632 von 702 Stimmen erhalten - 90 Prozent. Haustein genießt offenbar großes Vertrauen. Und von einer Sache scheint er fest überzeugt: "Das Bernsteinzimmer, das liegt hier. Mit Sicherheit."

Die Erzgebirgler hatten schon immer viel dafür übrig, ihre Heimat zu durchwühlen. Kaum ein Bodenschatz, nach dem nicht gebuddelt worden wäre. Auch Deutschneudorf lioegt über einem alten Bergwerk, dem Fortunastollen. Auf  der anderen Seite der deutsch-tschechischen Grenze, die direkt am Ortsrand entlang läuft, liegt das Dorf Hora Svate Kateriny (Katharinenberg). Dort gibt es den Nikolaistollen, in dem seit dem späten Mittelalter nach Kupfer geschürft wurde. Beide Bergwerke sind seit Kriegsende nicht mehr begehbar.

Als vor drei Jahren die Grenze zwischen den Orten wieder geöffnet wurde, kamen dabei auch allerhand alte Geschichten zum Vorschein. Von Lastwagen mit Afrika-Tarnanstrich ist die Rede, die hier unter schwerer SS-Bewachung in den letzten Kriegstagen auftauchten.
Holzkisten verschiedener Größe sollen darauf gewesen sein. Der geheimnisvolle Konvoi lagerte mehrere Tage auf einem Grundstück direkt zwischen den beiden Stolleneingängen.

Sogar fünf Panzer sollen im Mai 1945 nach Deutschneudorf gekommen sein. Schließlich ist sogar von einem mysteriösen Zug die Rede, der nachts auf dem später stillgelegten Bahnhof von Deutschneudorf gehalten habe. "Wir haben uns gedacht, die haben hier mit Sicherheit wertvolle Dinge eingelagert", sagt Bürgermeister Haustein. Damals sei der Nikolaistollen ein gut gesichertes Museumsbergwerk gewesen, in dem die SS leicht etwas hätte verstecken können.

Irgendwann rief dann ein alter SS-Offizier an. Er habe berichtet, daß in den Lkw-Kisten Bernstein gewesen sei. Er müsse das wissen, er habe den Transport schließlich begleitet. Seitdem sind Haustein und die Bürger von Deutschneudorf und Katharinenberg sicher, daß das legendäre Bernsteinzimmer unter ihnen liegt.
Das Bernsteinzimmer, eine Gabe des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm I. an Zar Peter I., war 1941 von der Wehrmacht von Leningrad nach Königsberg gebracht worden. Von dort wurde es Ende 1944 angeblich auf die Reise geschickt. Und alle Rekonstrukteure der Odyssee der Wandverkleidungen und Möbelstücke aus Bernsteinintarsien verlieren seine Spur irgendwo in Thüringen.

Daß das Zimmer - "mit allergrößter Sicherheit", wie es meist hieß - schon so ziemlich in jedem alten Stollen oder verschütteten Keller zwischen Kaliningrad und Berchtesgaden vermutet wurde, irritiert Haustein nicht. Schließlich hat ihm sogar der oberste Bernsteinzimmersucher der Stasi geraten: "Haustein, suchen sie weiter!" Otto Sec,Gemeinderat aus Katharinenberg und Betreiber des Restaurants "Am Skilift", ist sogar bereit, einen Liter Bechorovka darauf zu wetten. Das Bernsteinzimmer ist da unter? "Na sicher", sagt Otto Sec.
Ob es nun auf böhmischer oder auf sächsischer Seite liegt, darüber sind sich die beiden nicht ganz einig. Wenn die alten Pläne stimmen, die Haustein und Sec aufbewahren, sind nämlich Fortuna- und Nikolaistollen miteinander verbunden. Egal durch welchen Eingang die SS-Spediteure nun hineingegangen wären - sie könnten ihre Kisten in jedem Fall durch das weitläufige Tunnelsystem unter dem Grenzflüßchen Schweinitz hindurch auf die andere Seite geschleppt haben.

Am böhmischen Stollen hatte man im vergangenen Jahr bereits auf Initiative des Deutsch-Amerikaners Helmut Gaensel begonnen zu graben. Doch das führte nicht weit. Es fehlte an Genehmigungen. Inzwischen sind Gaensel und die Gemeinde verstritten und sehen sich nur noch vor Gericht. An Ostern wollen die Katharinenberger nun wieder buddeln. Auf deutscher Seite gibt es offiziell keine Grabungen nach dem Zimmer. Aber das Bergamt hat Sicherungsarbeiten in dem verfallenen Fortunastollen angeordnet. Dazu wird schon nach dem großen Radsaal gegraben, dessen Zugang verschüttet ist. Später soll aus dem Fortunastollen ein Schaubergwerk werden. Und wenn sich bei diesen Arbeiten das Bernsteinzimmer fände, wäre Haustein nicht böse.

Er träumt vom Finderlohn, der bei einem geschätzten Wert von 250 Millionen Mark ganz erheblich ausfallen könnte. Damit könnte er die Finanzen seiner von Arbeitslosigkeit gebeutelten Gemeinde sanieren. Und über die Werbung für sein sonst vergessenes Nest in "Deutsch-Sibirien" - Haustein zitiert aus einem Reiseführer von 1892 - würde sich der Bürgermeister nicht beklagen. Das klappt bestimmt. "100 Prozent, daß hier etwas Wertvolles liegt. Und - naja - 99 Prozent, daß es das Bernsteinzimmer ist."

Autor: Sven Siebert

Informationen über das Bernsteinzimmer

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